Wo ist hier eigentlich mein Fluchtpunkt?!


Ich habe mal wieder etwas für mich Neues entdeck und wie das bei mir so ist, musste ich es natürlich sofort ausprobieren: den Fluchtpunktfinder oder wie in Boesner nennt: Fluchtpunkt Motivsucher. 

Es ist eine Klarsichtsfläche mit den Linien der Zentralperspektive bedruckt. Gleich beim ersten Spaziergang schnell ausprobiert, an den Schatten der Bäume, Das ist natürlich ein sehr einfaches Motiv,  interessanter ist es zB in der Stadt, die vielen Häuser, die vielen Linien, wo ist denn wirklich meine mein Horizont…  

Mir hat das mit dem Fluchtpunktsucher sehr viel Spaß gemacht, es geht Ruckzuck, du hältst ihn vor dein Motiv und erkennst sofort wo sich die Linien treffen. Er ist  nicht teuer, kostet unter sechs Euro. Ich werde ihn ab jetzt in meinem Skizzenbuch mitnehmen, irgendwie ist es auch spannend. 

Ich bin auch nichts in schlechter Gesellschaft: schon die alten Meister wie Leonardo Da Vinci, Alberti, Albrecht Dürer wussten diese Technik einzusetzen. Sie zeichneten das gesehene Bild von einem festen Blickwinkel aus auf eine Glasscheibe teilten das Bild mit Hilfe von Rastern ein und übertrugen es so auf ihre Leinwand.