Mein Werkzeug

Moony hatte die schöne Idee hier doch ein Foto von meinem Werkzeug, dass ich für die Weihnachtskarten verwendet habe zu zeigen. Und hier ist es: 

Büttenpapier, Feder, Tinte und Filzstifte. Ich habe inzwischen eine ganz schöne Ansammlung von unterschiedlichsten Stiften, diese benütze ich wahnsinnig gern, obwohl ich sie am Anfang gar nicht so schön gefunden habe. „Tombow ABT“, Mit Wasser verwischbar. 

Handgezeichnete Weihnachtskarten

Mit blauer Tusche. 

Zu sehen und zu erwerben bei der wunderschönen Weihnachtsausstellung in den Ateliers in Untersendling: 

Marion Kropp, Kidlerstraße 16 im Hinterhof und Ulrike Schüler Plinganserstraße 23
Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember, von 14 bis 20 Uhr. 

Weihnachtsausstellung

Wer all die Zeichnungen, Malereien und Drucke mal live sehen möchte, sollte sich das Wochenende Sa./So. 3. und 4. Dezember vormerken:

Weihnachtsausstellung in den Ateliers in Untersendling: 

Marion Kropp, Kidlerstraße 16 im Hinterhof und Ulrike Schüler Plinganserstraße 23

Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember, von 14 bis 20 Uhr haben wir unsere Ateliers für Sie/Euch geöffnet. Von Malerei, Zeichnungen, Drucke bis Collage gibt es viel zu sehen und es ist eine gute Gelegenheit, sich bei einem Glas Glühwein in Ruhe umzuschauen. Vielleicht findet sich hier das Weihnachtsgeschenk, das noch gefehlt hat.

weihnachtsausstellung

Historische Fahrzeuge beschriften …

Ein Anruf, „Sie können doch mit dem Pinsel schreiben“( – aber sicher!) „Schön, ich möchte meinen restaurierten Büssing Langholztransporter von 1950 wie früher mit der Hand beschriftet haben.“

Ok. Das ist doch mal eine neue Anfrage. Mit dem Pinsel schreiben ist kein Problem, aber womit schreibe ich auf ein Auto? Der Kunde sagte er bringe die Farbe mit, das wisse er noch von früher. Außerdem ein Foto damit ich die Schrift erkenne. Das Foto war leider ein sehr schlechter Ausdruck, Schriftfeldgröße 1,5 cm breit, aber nach ein wenig Photoshop Bearbeitung erkannte ich die Schrift, eine abgeänderte Fraktur. Auffällig, kein langes s wie es die Schriftregel verlangt hätte, aber oft wurde es später wegen einfacherer Lesbarkeit durch ein rundes s ersetzt. Mir war hier die originalgetreue Wiedergabe von 1950 wichtiger als uralte Schriftregeln.

Vor der Beschriftung selbst habe ich den vorgegebenen Text erst auf Papier geschrieben um ganz genau zu wissen wie lang die einzelnen Zeilen werden, es sollte ein Mittelachsensatz werden. Danach ging es los: Die Farbe, ein zwei komponenten Acrylharzlack lies sich wunderbar auf dem neulackierten Türen schreiben. Zwischendrin immer wieder die Pinsel mit Olivenseife reinigen, damit sie nicht leiden. Die leichten Ansätze und der Pinselzug sind schön zu erkennen, was das Ergebnis verfeinert. Wesentlich filigraner als mit einer Schablone! Und natürlich originaler. Natürlich, die Schwierigkeit ist, dass nichts vorgezeichnet werden kann, hier muss die Schrift sitzen.

Zu sehen ist der fertig renovierte Büssing in Petershausen bei München. Nicht zu verfehlen, in einem speziell gefertigten Glasschaukasten.

Handbeschriftetes Historisches Fahrzeug

Street Art

Bemalung eines Garagentores.

Mir war klar, dass das keine leichte Aufgabe ist: erstens der Untergrund, verzinktes Stahlblech, zweitens die  Unebenheit die so ein Garagentor aufweist, drittens wie mache ich das ganze witterungsbeständig.

In den Rillen läuft die Farbe schnell weg und man wird im schwungvollen Malen gebremst. Aber auch die Beschaffenheit des Untergrundes entspricht niemals einem Untergrund der saugfähig oder aufnahmefähig ist! Lasierend malen bleibt problematisch.

Als Vorbereitung – um überhaupt auf so einem Material wirklich witterungsbeständig malen zu können, kann ich wärmstens den UNI Primer von lascaux empfehlen! Aber zur Sicherheit werde ich trotzdem noch mit einem UV Lack drüber gehen. Aber erst, wenn die Farben wirklich wirklich trocken sind!

bemalung eines Garagentores

Bemalung eines Garagentores

garagentor bemalung

Bildausschnitt

Malerei mit etwas Abstand gesehen

mit etwas Abstand gesehen

Pinsel Handschrift

Zur Wies’n Zeit rüsten auch die umliegenden Bräustuben auf und wünschen sich Schrift und Malerei frei aus der Hand wie eh und jeh in Bayern. 

Pinselhandschriften sind geschriebene Schriften mit speziell geeigneten Pinseln. Keine konstruierten Schriften die dann „ausgemalt“ werden. Zum Schreiben nehme ich gerne Naturhaarpinsel, weil sie die Farbe lange halten und einen schönen Schwung zulassen. Natürlich achte ich darauf, dass ich die Pinsel gut pflege damit sie lange halten, da die Haare, wie der Name schon sagt, von  Tieren stammen. Die beste Erfahrung für Reinigung und Pflege habe ich mit Olivenseife gemacht: sie reinigt gut und versorgt die Härchen mit Feuchtigkeit, so dass die Spannkraft lange hält. Meine liebsten Schreibpinsel sind mittlerweile um die 20 Jahre in Gebrauch! 

Als Farbe nehme ich eine Kaseinfarbe  – Plaka – „Plakatfarbe“. Sie entspricht meinen Schreiberwünschen voll! Ich kann sie schön flüssig für schnelles Schreiben verdünnen und sie deckt und fließt gut. 

Handlettering

Scribbel für einen Flyer einer Bar. handletteringDas praktische ist, jetzt kann ich ihn scannen, wenn ich möchte vektorisieren und dann gibt es keine Grenzen mehr. Ich kann verschiedene Farben zuweisen, das ganze negativ drucken und sicher werde ich das ein oder andere Wort noch ein bisschen rumrutschen.. ich werde euch das tatsächliche Ergebnis nicht vor enthalten!

Urkunden für die Mitarbeiter

Früher haben ich oft für Innungen oder größere Betriebe Urkunden für Mitarbeiter mit der Hand geschrieben , die durch besondere Leistungen in ihrem Betrieb aufgefallen sind.

Heute wird dafür mal eben per Computer ein Name in eine Maske eingesetzt und ein Knopf für den Druck betätigt. Auf max. 100 Gramm bekommt dann der Mitarbeiter einen Papier ausgedruckt, dass bestenfalls in einer Schublande landet.

Die handgeschriebenen Urkunden (auch wenn nur der Name mit der Hand geschrieben ist) wurden meistens gerahmt und aufgehängt. Der so ausgezeichnete Mitarbeiter hat sich fühlte sich in seinem Wert geschätzt und war bemüht nicht zu enttäuschen oder nachzulassen.

Was sagen die Papierausdrucke heute noch aus? Oft bewirken sie das Gegenteil und verärgern sogar den Mitarbeiter. Ich kenne einen kleinen sozialen (!) Betrieb, der für seine Mitarbeiter einen fertigen Ausdruck hat, der jedes Jahr am Geburtstag ausgedruckt und übergeben wird. Jedes Jahr und für jeden immer der Gleiche. Hier wird verdeutlicht: „Du bist uns nichts wert“.

Dabei wäre es so einfach seinen Leuten wirklich Wertschätzung zu vermitteln. Die Freude auf dem Gesicht, dass die eigene Leistung anerkannt wird…

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Ich biete Ihnen persönliche Urkunden oder Einladungen bereits ab 1 Stück.

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Heimat

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Diese Skizze habe ich nicht vor Ort gezeichnet – ich hätte gestört – ich habe es aus dem Kopf nachskizziert. Aber der Eindruck hat mich so tief berührt, dass ich es zeichnen musste. Diese ungewohnte farbliche Kombination unserer satten bayrischen Landschaft mit den feinen Stoffen des Mädchens. Es ist für mich wie ein Symbol für den Frieden, den Wohlstand und die Sicherheit in unserm Land.